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Symposium auf dem DGPs-Kongress

Das Team um Prof. Dr. Adriane Icenhour führte im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Luxemburg ein Symposium zum Thema "Translational values of extinction learning" durch.

Inhaltlich ging es darum, wie wir negative, schmerzhafte und körperliche Reize besonders gut lernen und speichern, was zur Entstehung psychischer und somatischer Erkrankungen wie Angststörungen oder Schmerzen beiträgt. Im Fokus des Symposiums stand das Extinktionslernen, also das Verlernen solcher gelernten Verknüpfungen, das auch die Grundlage für Expositionstherapien bildet. Verschiedene Vorträge beleuchteten, wie Stress, kognitive Faktoren, Schmerzverarbeitung, interozeptive Empfindungen und Entzündungen diese Lernprozesse beeinflussen. Ziel war es, ein umfassendes Verständnis der Mechanismen zu gewinnen, um neue therapeutische Ansätze für Angst- und Schmerzpatienten zu entwickeln.