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Valerie Jentsch

Dr. rer. nat. 

Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

Methoden und Forschungsinteressen

In meiner Forschung untersuche ich, wie akuter Stress kognitive und emotionale Prozesse beim Menschen beeinflusst. Mein besonderes Interesse gilt dabei der kognitiven Emotionsregulation und der Frage, wie sich akuter Stress auf emotionsregulatorische Prozesse auswirkt, aber auch wie die Fähigkeit zur Emotionsregulation die neuroendokrine, physiologische und affektive Reaktion auf Stress modulieren kann. 

Mein zweiter Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der neuroendokrinen Modulation von Furchtkonditionierungsprozessen, im Besonderen des Extinktionslernens. In diesem Zusammenhang untersuche ich, ob gezielte Stresshormonmanipulationen dazu beitragen können, das Extinktionslernen zu verbessern und somit expositionsbasierte psychotherapeutische Interventionen wirksamer zu gestalten und die Behandlung von Angststörungen zu verbessern. 

Dafür kombiniere ich experimentelle Stressparadigmen, Sportinterventionen und pharmakologische Ansätze mit neuroendokrinen, peripher physiologischen und bildgebenden Methoden, als auch mit Eyetracking und Pupillometrie. Ziel meiner Arbeiten ist es, die zugrundeliegenden Mechanismen, über die Stress auf das menschliche Erleben und Verhalten wirkt bessern zu verstehen.

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