Neue Publikation zur Emotionsregulation
Die Studie untersuchte, wie Grübeln und Neubewertung als Emotionsregulationsstrategien die psychophysiologischen Reaktionen auf wiederholten sozialen Stress beeinflussen.
Grübeln verstärkte negative Emotionen und verhinderte die physiologische Gewöhnung, was sich in stabilen Cortisol- und Herzfrequenzwerten zeigte. Neubewertung verringerte unerwartet das wahrgenommene Bewältigungspotenzial bei Männern und verlängerte die noradrenerge Stressreaktion, beeinflusste jedoch nicht die Cortisol-Erholung oder Gewöhnung. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Grübeln und Neubewertung unterschiedliche Effekte auf die Anpassung an wiederholten Stress haben. Zu lesen gibt es das Manuskript hier.